Bedenke, wovon du gefallen bist

Genesis 13 ist kein Reisebericht für Neugierige, sondern ein seelsorgerliches Kapitel für Heimkehrende. Es erzählt von einem Mann, der gefallen ist, und von einem Gott, der ihn nicht verachtet. Es zeigt uns Abraham, der aus Ägypten heraufzieht, und es zeigt uns den Herrn, der im Stillen die Schritte seines Knechtes ordnet, bis er wieder dort steht, wo einst der Altar stand. Wer dieses Kapitel liest, merkt bald: Hier wird nicht Abraham groß, sondern Gottes Treue.
Alles geschieht nicht zufällig

Wir leben nicht von Sprüchen, sondern von Verheißungen, die fester stehen als Himmel und Erde. Es gibt Sätze, die man schnell sagt, wenn das Herz nach Halt sucht. „Alles geschieht aus einem Grund“ gehört dazu. Viele meinen es tröstlich, wenn sie so reden, und oft ist es auch echte Anteilnahme. Doch eine Redensart, so gut gemeint sie sei, trägt eine leidende Seele nicht lange. Der Mensch braucht mehr als einen Klang, der im Raum verhallt. Er braucht ein Wort, das ihn findet, wenn die Nacht nicht weichen will. Darum ist es weiser, den Trost nicht in allgemeinen Formeln zu suchen, sondern in dem, was Gott selbst verheißen hat.
Kleidung, Herz und Ehre – Wenn das Innere das Äußere prägt

In einer Zeit, in der der Mensch sich gern nach dem Urteil der Menge formt und seine Tage an Blicken, Anerkennung und flüchtigen Zeichen der Zustimmung misst, ist auch das Kleid zu einem Redner geworden. Es spricht, noch ehe ein Wort gesprochen ist, und es verrät oft mehr, als wir zuzugeben bereit sind. Darum ist die Frage nach der Kleidung nicht bloß eine Frage des Geschmacks, sondern eine Frage des Herzens. Denn der Leib trägt Stoff, doch die Seele trägt Beweggründe.
Kinder im Glauben erziehen: Arbeit, Ruhe und Gemeinschaft als christlicher Weg

Manchmal steht man am Ende eines langen Tages in der Küche, die Geräusche sind endlich leiser geworden, und doch bleibt im Inneren diese Frage: Wie erzieht man Kinder so, dass sie nicht nur funktionieren, sondern verwurzelt leben. Viele Eltern spüren, dass Geschwindigkeit und ständige Ablenkung das Herz zerstreuen. Und viele sehnen sich nach einer Erziehung, die weniger treibt und mehr trägt.
Eine christliche Perspektive auf das Familienleben beginnt nicht mit Methoden, sondern mit einem Bild vom Menschen. Ein Kind ist nicht ein Projekt, das perfektioniert werden muss, sondern ein anvertrautes Leben, das in Liebe geformt werden darf.
Wissenschaftliche Schwächen der Evolutionstheorie: Eine Hilfe für christliche Eltern

Wenn Ihre Kinder in der Schule mit der Evolutionstheorie konfrontiert werden, stehen Sie möglicherweise vor einer großen Herausforderung. Denn die Evolutionstheorie wird in Schulen, Medien und Universitäten oft als unumstößliche Tatsache präsentiert. Wer sie anzweifelt, wird schnell als „unwissenschaftlich“ abgestempelt, belächelt oder gar gemobbt. Doch die Wahrheit ist: Die Evolutionstheorie ist keineswegs so gesichert, wie viele behaupten. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Schwachstellen, offene Fragen und unbewiesene Annahmen, über die im Schulunterricht oft geschwiegen wird.
Glaube in der Hungersnot

Eine Betrachtung zu Genesis 12,9–20 Es gibt Stunden, in denen der Weg Gottes nicht wie ein Sonnenpfad vor uns liegt, sondern wie ein schmaler Steig, der durch dürres Land führt. Dann knirscht der Staub unter den Füßen, die Vorräte schwinden, und das Herz fragt mit leiser Unruhe, ob die Verheißung wirklich noch trägt. Gerade in […]
Altäre und Zelte

Es gibt Augenblicke in der Heiligen Schrift, in denen Gott gleichsam ein neues Kapitel in der Geschichte der Welt aufschlägt. Ein solcher Augenblick begegnet uns in 1. Mose 12. Wer diese Verse liest, hört nicht bloß eine alte Erzählung, sondern den lebendigen Ruf des Herrn, der Menschen aus der Finsternis in sein wunderbares Licht zieht.
Biblische Unterordnung – Ermutigung in Gottes guter Ordnung

Als Gott die Frau schuf, wählte er nicht den Knochen vom Haupt des Mannes, als müsse sie über ihm stehen, und auch nicht den Knochen vom Fuß, als solle man auf ihr treten. Er nahm eine Rippe, nahe am Herzen, und stellte sie an die Seite des Mannes. Darin liegt eine stille Predigt, die man nicht überhören sollte. Die Frau ist nicht eine Randnotiz der Schöpfung, sondern ein kostbarer Teil des göttlichen Werkes. Sie ist nicht Nebenwerk, sondern Mitwerk. Sie ist nicht dazu gegeben, den Mann zu ersetzen, sondern ihn zu ergänzen, damit beide zusammen Gott verherrlichen.
